Thema Auflösung von Bildern und Druckdaten

Weil ich immer wieder gefragt werde, warum per WhatsApp übermittelte Fotos oder Screenshots ab einer gewissen gewünschten Größe z . B. auf ein Shirt nicht druckbar sind. Hier eine kurze und hoffentlich verständliche Erklärung, warum sowohl die Größe als auch die Auflösung für den Druck auf Textilien und andere Produkte, wichtig sind.

Pixel? Auflösung? 72 oder 300dpi?

Ein digitales Foto besteht Pixeln, das sind kleinste Bildbausteine. Jedes Pixel hat eine Farbinformation gespeichert, die sich aus einem roten, einem grünen und einem blauen Bestandteil zusammensetzt.

Die Pixel selbst haben keine bestimmte Größe, sie sind nur Farbinformationen. Wie groß beispielsweise ein Bild in der Auflösung von 1600 x 1200 Pixel gedruckt werden kann, ohne an Qualität einzubüßen, hängt daher nicht nur von seiner Pixelzahl ab. Es gibt noch eine zweite Bedeutung der „Auflösung“.

Auflösung meint einmal die Bildgröße, bedeutet aber zum anderen, aus wie vielen Bildpunkten pro Zentimeter (oder Zoll bzw. Inch) Papier sich das Foto zusammensetzt.

Meine Maschinen sollen ein Bild mit 300 Bildpixel pro Zoll bzw. Inch (ppi) auf das Produkt bringen.

Um aber ein digitales Pixel in einen farbigen Bildpunkt auf ein T-Shirt oder anderes Produkt umzusetzen, braucht die Maschine durch das Raster-Druckverfahren eine Menge Pünktchen (dpi – dots per inch).  Je feiner die einzelnen Druckpunkte, desto besser wird die Farbe des Bildpixels wiedergegeben.

Möchte man also wissen, wie groß ein digitales Bild ohne Qualitätsverlust auf ein Shirt, einen Hoodie etc. gebracht werden darf, teilt man die Seitenlängen jeweils durch die gewünschte Auflösung.

Ein Beispiel:

Für einen Aufdruck auf ein Shirt wären das zum Beispiel 300 dpi. Die maximale Druckgröße eines digitalen Fotos mit 1600 x 1200 Pixel wird folgendermaßen berechnet: 1600 : 300 = 5,33 Zoll x 2,54 = 13,54 Zentimeter und 1200 : 300 = 4 Zoll x 2,54 = 10,16 Zentimeter (2,54 ist die Umrechnungszahl für Zoll in Zentimeter).

Dieselbe Berechnung führen auch die Bildbearbeitungs-Programme unter der Menüoption „Bildgröße“ (Photoshop) oder „Bildgröße ändern“ (Paintshop Pro) durch.

Ein digitales Foto mit 1600 x1200 Pixel kann also in Druckqualität bis etwa 10 x 13,5 Zentimeter groß sein. Wenn ich aber dieses Bild in der Größe von 28 x 20 Zentimeter auf ein T-Shirt drucken soll oder einen Hoodie, dann sieht man die einzelnen Pixel, es ist unscharf und sieht einfach nicht gut aus.

Wenn du also in einem Pixel Programm wie Photoshop arbeitest, achte darauf, dass du dein Design immer möglichst groß anlegst. Die Druckfläche von einem T-Shirt ist ungefähr so groß wie ein A3 Blatt (42 x 29,7cm) – wenn du die Datei dann noch von Beginn an mit 300dpi anlegst – also 42 x 29.7 cm und 300dpi – dann wird das Design sehr gut druckbar sein.

In Vektor Programmen wie Illustrator, spielt das keine Rolle, weil dort keine Pixel gespeichert werden, sondern Informationen über Linien, Farben, Größen und Positionen. Diese Informationen, die Vektoren, kann man beliebig in der Größe verändern, ohne Qualität einzubüßen.

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